Wernher von Reichersberg: Unterschied zwischen den Versionen

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== Leben bzw. Wirken ==
== Leben bzw. Wirken ==
Die wenigen Fakten zu Wernher von Reichersberg sind in den Annalen von Propst [[w:Gerhoch von Reichersberg|Gerhoch von Reichersberg]] überliefert.<ref name ="Lehr">Rudolf Lehr: ''LandesChronik Oberösterreich'', 2012, S. 70</ref> Wernher von Reichersberg war Herr der gleichnamigen Burg und um 1074 Markgraf. Nach dem frühen Tod seines einzigen Sohnes Gebhard († nach 1074), der angeblich im Inn ertrank, stiftete er im Jahr 1084 zusammen mit seiner Ehefrau Dietburga an der Burg ein Kloster, das dem Erzengel Michael geweiht wurde. Für dieses Kloster holten beide Augustiner-Chorherren aus Sachsen. Nach dem Tod seiner Frau trat Wernher selbst in das Stift ein.<ref name ="Stift">http://www.stift-reichersberg.at/geschichte-des-stifts.html, eingesehen am 20. Juli 2017</ref>
Die wenigen Fakten zu Wernher von Reichersberg sind in den Annalen von Propst [[w:Gerhoch von Reichersberg|Gerhoch von Reichersberg]] überliefert.<ref name ="Lehr">vgl. Rudolf Lehr: ''LandesChronik Oberösterreich'', 2012, S. 70</ref> Wernher von Reichersberg war Herr der gleichnamigen Burg und um 1074 Markgraf. Nach dem frühen Tod seines einzigen Sohnes Gebhard († nach 1074), der angeblich im Inn ertrank, stiftete er im Jahr 1084 zusammen mit seiner Ehefrau Dietburga an der Burg ein Kloster, das dem Erzengel Michael geweiht wurde. Für dieses Kloster holten beide Augustiner-Chorherren aus Sachsen. Nach dem Tod seiner Frau trat Wernher selbst in das Stift ein.<ref name ="Stift">vgl. http://www.stift-reichersberg.at/geschichte-des-stifts.html, eingesehen am 20. Juli 2017</ref>


== Erinnerungen an Wernher von Reichersberg ==
== Erinnerungen an Wernher von Reichersberg ==
* An Wernher von Reichersberg erinnert ein Grabstein aus rotem Marmor, der um 1470 geschaffen wurde. Er zeigt den Klostergründer mit einem Kirchenmodell.<ref name ="Lehr">Rudolf Lehr: ''LandesChronik Oberösterreich'', 2012, S. 70</ref>
* An Wernher von Reichersberg erinnert ein Grabstein aus rotem Marmor, der um 1470 geschaffen wurde. Er zeigt den Klostergründer mit einem Kirchenmodell.<ref name ="Lehr">vgl. Rudolf Lehr: ''LandesChronik Oberösterreich'', 2012, S. 70</ref>
* Zur Erinnerung an ihn findet im Kloster an seinem Todestag, dem 5. Oktober, jährlich ein Stifterrequiem statt.<ref name ="Stift">http://www.stift-reichersberg.at/geschichte-des-stifts.html, eingesehen am 20. Juli 2017</ref>
* Zur Erinnerung an ihn findet im Kloster an seinem Todestag, dem 5. Oktober, jährlich ein Stifterrequiem statt.<ref name ="Stift">vgl. http://www.stift-reichersberg.at/geschichte-des-stifts.html, eingesehen am 20. Juli 2017</ref>


== Literatur ==
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Aktuelle Version vom 27. Juli 2018, 09:40 Uhr

Wernher von Reichersberg (auch Wezil von Reichersberg) (* im 11. Jahrhundert; † 5. Oktober 1086) gilt als der Gründer des Augustiner-Chorherrenstiftes in Reichersberg am Inn, heute Bundesland Oberösterreich, EU-Land Österreich.

Herkunft

Wernher von Reichersberg gilt als Verwandter von Hemma von Gurk, der Landesheiligen von Kärnten. Wie diese stammte er aus der Familie der Askuiner. Verheiratet war er mit Dietberga, einer Tochter von Chadalhoch von Helfenstein und Schwester des Erzbischofs Gebhard von Salzburg.

Leben bzw. Wirken

Die wenigen Fakten zu Wernher von Reichersberg sind in den Annalen von Propst Gerhoch von Reichersberg überliefert.[1] Wernher von Reichersberg war Herr der gleichnamigen Burg und um 1074 Markgraf. Nach dem frühen Tod seines einzigen Sohnes Gebhard († nach 1074), der angeblich im Inn ertrank, stiftete er im Jahr 1084 zusammen mit seiner Ehefrau Dietburga an der Burg ein Kloster, das dem Erzengel Michael geweiht wurde. Für dieses Kloster holten beide Augustiner-Chorherren aus Sachsen. Nach dem Tod seiner Frau trat Wernher selbst in das Stift ein.[2]

Erinnerungen an Wernher von Reichersberg

  • An Wernher von Reichersberg erinnert ein Grabstein aus rotem Marmor, der um 1470 geschaffen wurde. Er zeigt den Klostergründer mit einem Kirchenmodell.[1]
  • Zur Erinnerung an ihn findet im Kloster an seinem Todestag, dem 5. Oktober, jährlich ein Stifterrequiem statt.[2]

Literatur

  • Rudolf Lehr: LandesChronik Oberösterreich. 3000 Jahre in Daten, Dokumenten und Bildern. Wien: Christian Brandstätter Verlag 2012, ISBN 978-3-850-62-1, S. 70

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 vgl. Rudolf Lehr: LandesChronik Oberösterreich, 2012, S. 70
  2. 2,0 2,1 vgl. http://www.stift-reichersberg.at/geschichte-des-stifts.html, eingesehen am 20. Juli 2017