Oststeirisches Hügelland
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Das Oststeirische Hügelland ist eine Landschaft im Südosten der Steiermark.
Geographie
Das Oststeirische Hügelland ist Teil des Alpenvorlandes im Osten und Südosten. Es ist geprägt durch langgezogene Hügelrücken ("Riedel"). Es wird im Westen und Süden durch die Mur begrenzt und im Norden durch die Fischbacher Alpen. Im Osten wird es durch das Burgenland begrenzt, geologisch setzt sich dieser Landschaftstyp jedoch ins Südburgenland fort. Durchflossen wird es, neben der Mur, durch Raab und Feistritz. Am Rande des oststeirischen Hügellandes liegen Graz, Leibnitz und Bad Radkersburg. Das Oststeirische Hügelland umfaßt die Bezirke Weiz, Hartberg, Fürstenfeld, Feldbach und Radkersburg.
Wirtschaft
Durch seine Lage nahe des ehemaligen Eisernen Vorhanges und seine schwache Struktur war die Oststeiermark lange eine besonders arme Gegend, die landwirtschaftlich geprägt war und ist. Das für österreichische Verhältnisse sehr gemäßigte Klima kompensiert teilweise die Nachteile der sehr kleinräumigen Landwirtschaft und erlaubt die Kultur von Wein. Eine Spezialität ist das Kernöl, das eine günstige Wirkung auf die Prostata entfaltet. In der Oststeiermark befindet sich das wichtigste österreichische Apfelanbaugebiet. Die Äpfel werden, so weit sie nicht für Tafelobst oder Fruchtsaft geeignet sind, zu Most (Apfelwein) verarbeitet.
Die Ostöffnung hat dieser Gegend neue Impulse gegeben, außerdem hat sich ein bedeutender Kurtourismus durch die Thermen im Süden dieses Gebietes entwickelt:
- Loipersdorf
- die von Friedensreich Hundertwasser entworfene Therme in Bad Blumau
- Bad Waltersdorf
- Bad Radkersburg
Bevölkerung
Im Süden, um Bad Radkersburg, hat sich eine kleine Gruppe erhalten, die des Windischen mächtig ist, einer steirischen Unterart des Slowenischen. Der Großteil der Bevölkerung jedoch spricht eine dem Südbairischen zugehörige deutsche Mundart.

